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Bundesbduget 2010

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 21-02-2012

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Der erwartet für die Jahre nach der weiterhin grosse Defizite. Diese sind gemäss Schuldenbremse zu hoch. Daher möchte der in allen Bereichen Sparmassnahmen durchsetzen. Dieser Text zeigt auf, wie sich die Bundesausgaben in den verschiedenen Bereichen entwickelt haben, wieso die geplanten Defizite gegen die Schuldenbremse verstossen und wo der Bund möchte.

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Sichere Sozialwerke: AHV und ALV dank Reformen fit für die Zukunft

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 24-01-2012

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Vorsessionale Sitzung der FDP- Fraktion
Die FDP-Liberale Fraktion hat heute an ihrer Sitzung die Geschäfte der Frühlingssession beraten. Höchste Priorität hat die Revision von Arbeitslosenversicherung und AHV: Diese wichtigen Sozialwerke müssen fit für die gemacht werden. Schulden von heute sind Steuern von morgen – die gravierenden Probleme vieler europäischer Länder zeigen: Schuldenwirtschaft hat fatale . Das darf unseren Sozialwerken nicht passieren. Die FDP-Liberale Fraktion kämpft deshalb weiter für die notwendigen Reformen. Die Fraktion hat zudem die von einzelnen Nationalräten geforderte Diskussion zum geführt. Als Ergänzung zur von der DV im Juni 2009 verabschiedeten Strategie wird die Delegiertenversammlung im April neue Themen wie “too big to fail”, Minder-, Anpassung des Zinsbesteuerungsabkommens, Verschärfung der Strafbestimmungen für Datenklau und Industriespionage sowie Ausbau des Stiftungsrechts diskutieren. Parlamentarier haben sich beklagt, dass ihre Meinung von den Medien nicht dargestellt wird, wenn sie sich mit der Parteilinie deckt.

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Gesunde Finanzen statt Schuldenberge

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 22-01-2012

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Merz und die handeln im zukünftiger
Für die FDP und Bundesrat Hans- ist klar: von heute sind von morgen. Die vernünftige trägt auch in Zeiten der Rezession Früchte, der schliesst das Jahr 2009 mit einem Gewinn von 2.7 Milliarden ab. Der führte unser nicht nur aus einer gefährlichen Defizitspirale hinaus – sondern konnte in den letzten Jahren die Staatsschulden markant reduzieren. Nun bauut der weitere 11 Milliarden des Schuldenberges ab. Dieser Erfolg darf jedoch nicht zu einer Ausgaben-Euphorie führen.  Vielmehr kämpft die FDP weiterhin im Interesse zukünftiger Generationen für gesunde Staatsfinanzen.

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Küsnacht – München: Wer ist schuld?

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 21-12-2011

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[Version française: Küsnacht - Munich: à qui la faute ?]

Schüler aus Küsnacht schlagen einen…

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Binswanger langweilt

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 17-12-2011

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Jetzt muss es mal gesagt sein. An der der Zeitungen sind die Zeitungen auch selber .
Vor mir liegen: das aktuelle -Folio zum Thema und das Magazin aus dem Hause TA. Wieder einmal tue ich mir den Daniel Binswanger an, weil Titel und erste Sätze suggerieren, es gehe ihm dieses Mal nicht wie [...]

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Verbraucherschutz?

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 16-12-2011

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http://tatsachen-und-meinungen.ch/wp-content/plugins/wp-o-matic/cache/5df8f_euro.jpgDie Euro- produziert jeden Tag so viele neue Kuriosa, dass deren Kommentierung eine tagefüllende Tätigkeit wäre.
Hier also nur mal ein willkürlich gewähltes Highlight:

Die Ratingagentur S&P stellt fest, dass auch Staaten wie Deutschland, Österreich und Luxemburg in eine finanzielle “geraten”, wenn sie Pleiteländer wie Spanien und quersubventionieren müssen. Das ist natürlich in sofern hanebüchener Unsinn, als dass etwa der EU-”Musterschüler” Deutschland selbst längst nicht mehr in der Lage ist, seine implizite und explizite Staatsverschuldung zu schultern. S&P sollte also tatsächlich kritisiert werden – für ihre naive Annahme, Deutschland sei ein “AAA”-Kreditrisiko.

Tatsächlich entbrennt die Kritik jedoch an der , just dieses naive “AAA”-Rating kritisch zu hinterfragen. Dass Politikern diese Entscheidung nicht schmeckt, dürfte nicht überraschen. Fiskalische war schon immer der Todfeind sozialpopulistischer . Eine wirklich kuriose Kritik präsentiert jedoch n-tv:

2012 müsse der “Aufbau einer unabhängigen europäischen Ratingagentur” vorangetrieben werden, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs (), der “Bild”-Zeitung. Als Vorbild nannte er die Stiftung Warentest. Ähnlich äußerte sich der Chef des Verbraucherzentrale-Bundesverbands, Gerd Billen. Er warf den großen US-Ratingagenturen unverantwortliches Handeln vor.

Die US-Firmen seien in der Eurokrise “nicht nur ein neutrales Fieberthermometer, sondern sie treiben das Fieber mit nach oben”, sagte Billen. Letztlich sorgten die Ratingagenturen dafür, “dass demokratisch legitimierte Staaten von der Finanzindustrie vor sich hergetrieben werden”. Um dies zu verhindern, sollte nach seinen Worten eine europäische Ratingagentur eingerichtet werden, “die unabhängig ist und verantwortlich handelt”.

Der oberste Verbraucherschützer kritisiert also die Ratingagenturen dafür, dass sie Anleger – die ja auch Verbraucher sind – vor möglichen Risiken warnen??

Gleichzeitig vermeldet Spiegel Online:

Der Rückgang des in Griechenland gebunkerten Vermögens hat sich zuletzt stark beschleunigt. Anfang 2010 betrugen die Spar- und Termineinlagen der privaten Haushalte und Unternehmen noch 237,7 Milliarden Euro, bereits bis Ende August 2011 gingen sie um stattliche 49 Milliarden Euro zurück. Inzwischen hat sich der Abwärtstrend noch verstärkt, allein im schmolz das Ersparte um weitere 5,4 Milliarden Euro, im Oktober um geschätzte 8,5 Milliarden Euro. Noch nie seit Beginn der Schuldenkrise Ende 2009 ist so viel Geld in einem Monat abgeflossen.

Im Pleitestaat Griechenland versuchen die Verbraucher also mit allen Mitteln, ihr verbliebenes Vermögen vor der Bankrottpolitik zu retten. Und in Deutschland? Da schlägt der Verbraucherschutz Alarm, weil eine (eigens hierfür zuständige) Agentur vor möglichen Kreditrisiken auch anderer Staaten warnt.

Der politische kennt kaum noch Grenzen im untergehende EUROpa…

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Der Extremismus der Mitte

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 16-12-2011

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Meine aktuelle Kolumne im Schweizer Monat befasst sich mit dem Phänomen der politischen und ihres medial meist gefeierten politischen “Pragmatismus” – und ist nun freundlicherweise online verfügbar.

Auszug:

Dem geschmeidigen Pragmatiker geht es darum, einen «verantwortungsvollen» Kompromiss zu finden – sei es eine Steuerer-höhung, ein neues Ver- oder , eine «vorübergehende» Ausweitung der oder eine «provisorische» Aufweichung der . Die Mitte ist heute so verfangen im Status quo des beständigen Durchwurstelns, des zwanghaften Erhalts überholter Strukturen, dass ein Denken in Alternativen, das Erkunden auch kantiger Lösungsansätze als ungebührlicher Fauxpas, ja als eine Art Anfall politischen Irrsinns empfunden wird.

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Die Dekapitalisierung des Westens

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 16-12-2011

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Sicher, der sukzessive des Euro und die hilflosen und stümperhaften Rettungsversuche der verantwortlichen Politiker bieten uns derzeit ein tägliches Fernsehspektakel, das jeden Krimi oder Thriller in den Schatten stellt. Schliesslich geht es im Falle der “Tragödie des Euro” um echte , echte Vermögen, echte Schicksale.

Bei aller Faszination sollte man jedoch nicht vergessen, dass das Euro-Spektakel nur einen Ausschnitt aus einem umfassenderen Phänomen darstellt: dem Zusammenbruch westlicher Wohlfahrtsstaaten und des Papiergeldsystems, das deren Sozialsysteme seit Jahrzehnten finanziert.

Das Adam Smith Institute lud unlängst Prof. Kevin Dowd ein, eben dieses Phänomen vor allem aus amerikanischer zu beleuchten. Dowd stellt dabei fest, dass wir es nicht allein mit einem maroden Bankensystem, einem perversen Geldsystem und einer korrupten Politik zu tun haben. Die derzeitigen Ereignisse beschreiben darüber hinaus einen lang anhaltenden Trend der Dekapitalisierung, also der Vernichtung realer Vermögen im , der nur einen sehr düsteren Ausblick auf die künftige Wohlfahrtsentwicklung erlaubt.

Besonders erfreulich sind die so vorgetragenen Erkenntnisse naturgemäss nicht. Sie sind jedoch notwendig, wenn die - und Währungskrisen des Westens verstanden und tatsächlich überwunden werden sollen:

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Schuldenkrise und Open Data

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 16-12-2011

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Im Zeichen der sind in Italien und in Griechenland demokratisch legitimierte Regierungen durch Technokraten ersetzt worden. Die deutsche Bundeskanzlerin und der französische Präsident denken laut über eine europäische Fiskal- und Stabilitätsunion nach, ohne das befragen zu wollen. Die demokratische Mitbestimmung als Mittel zur Bewältigung der scheint bei der europäischen Elite keine Option zu sein. Hinter dem vom ehemaligen Ministerpräsidenten Griechenlands anfangs November 2011 angekündigten Referendum über das Sparpaket stand vermutlich mehr politisches Kalkül denn demokratische Gesinnung. Voraussetzung für eine gut funktionierende hingegen ist, dass die Bürgerinnen und Bürger wissen, wer im Staat was zu wessen Nutzen tut. Hier könnte das Konzept «Open Government Data» mehr Transparenz schaffen.

«Open Government Data» steht für offene Verwaltungsdaten. Es handelt sich dabei um die Datenbestände des öffentlichen Sektors, die im der Allgemeinheit von allen Bürgern frei genutzt und weiterverbreitet werden können. Mit «Open Government Data» sollen innovative Dienstleistungen im öffentlichen und privaten Sektor gefördert werden. Es soll aber auch mehr Transparenz hergestellt werden. Die effiziente Auswertung und grafische Darstellung öffentlich zugänglicher Verwaltungsdaten mittels Computer und die einfache Verbreitung der Resultate im Internet bieten dazu ganz neue Möglichkeiten. Tim Berners Lee hat in einem TED-Talk im Jahr 2009 aufzeigt, was mit «Open Government Data» alles möglich ist.

Der Erfinder des World Wide Web beendet seine Ausführungen mit den Worten: «We have only just started». In der Tat: Die um und das Angebot an «Open Government Data» ist in den (www.data.gov) sowie in einigen europäischen Ländern wie Grossbritannien (www.data.gov.uk), Deutschland (www.gov20.de) und Frankreich (www.data.gouv.fr) erst so richtig in Gang gekommen. In der Schweiz hat sich eine «Open Data Community» formiert (www.opendata.ch).

Was für eine Rolle könnte «Open Government Data» mit Blick auf die Schuldenkrise spielen? Zwei Beispiele illustrieren mögliche Ansätze.

Beispiel 1: Parlament Explorer

Parlament ExplorerDer Parlament Explorer ist eine Dienstleistung der Orell Füssli Wirtschaftsinformationen AG. Neben der Parteizugehörigkeit zeigt er auch die Kommissionszugehörigkeiten der Volksvertreterinnen und im Parlament. Diese Daten werden mit den im Handelsregister eingetragenen Mandaten der Parlamentarier verknüpft. Damit werden nicht nur parteipolitische, sondern auch wirtschaftliche Interessenbindungen sichtbar. Es wird für den Bürger also einfacher zu erkennen, wer im Parlament was zu wessen Nutzen tut.

Beispiel 2: OffenerHaushalt.de

Offenerhaushalt.deOffenerHaushalt.de wird von interessierten Bürgern in Deutschland betrieben. Das Webportal visualisiert den Bundeshaushalt Deutschlands. Die verwendeten Daten entstammen der Website des Bundesministeriums der Finanzen. Gemäss eigenen Angaben möchte das Webportal: «mehr Transparenz darüber schaffen, wie der Staat die Mittel seiner Bürger einsetzt.»

Weitere Beispiele von «Open Government Data»-Projekten finden sich auf www.opendata-showroom.org.

Bildquellen

Weiterführend

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Konkordanz, Konkordanz, Konkordanz

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 15-12-2011

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Ein Gastbeitrag von Ralph Hutter*

Da haben wir eine starke, erfahrene, belastbare SVP Politikerin in den Bundesrat gewählt (zugegeben – nicht die Wunschkandidatin der SVP), die in einer unglaublichen Schmierenkomödie von der Partei ausgeschlossen wurde, um in den Folgejahren gebetsmühlenartig zu Gehör zu kriegen, man sei politisch nicht mehr vertreten. Wenn man nun grosszügig über die exakte Parteizugehörigkeit hinwegsieht, bleibt der Fakt, dass Eveline Widmer Schlumpf weiterhin in ihrer angestammten Ausrichtung politisiert. Eine thematische Vertretung ist/war also jederzeit gegeben. Nicht arithmetisch, aber thematisch. Konkordanz erhalten. Thema erledigt.

Bildquelle – Blick: Tweetpic

Als zeitgenössisch liberaler und parteipolitisch unabhängiger Mensch finde ich in den meisten bürgerlichen Parteiprogrammen Themen – von links bis rechts -, die mich bewegen und die ich gerne im Parlament adressiert wüsste. Vereinzelt sogar solche der SVP. Nur; die penetrante Fokussierung der SVP auf die EU- und Ausländer Themen und damit die völlige Absenz von Anliegen, die eine “Volkspartei” besetzen müsste: Umwelt – angesichts Fukushima-, Bildung (nein, nicht Harmes), Familie, Wirtschaft ist mir völlig unerklärlich.

Dies in Kombination mit andauernden, Angst schürenden “Hasskampagnen”, über Jahre vorgetragen von den wenigen omnipräsenten Meinungsmachern in unerträglicher Selbstherrlichkeit, macht die SVP für mich nicht mehr wählbar. Medial zwar immer clever inszeniert, aber auf die Dauer eben unerträglich.

Ich störe mich am Stil und an der Tonalität. Ich kann Blocher, Brunner, Mergelig und mittlerweile auch Baader und Ricci nicht mehr hören (von Schlüer ist glücklicherweise nicht mehr viel zu hören). Diese per se beleidigte Grundhaltung seit abgewählt wurde. Dieser grundsätzliche Antireflex gegen alles, was nicht aus dem eigenen Parteiprogramm stammt. Die stetigen Drohgebärden, um nicht zu sagen Erpressungsversuche mit dem Gang in die Opposition, diese teilweise beleidigenden Reaktionen auf entgegengesetzte Positionen in einer . Der Umgang mit der FDP, einem langjährigen Politpartner, und ultimativ, die Reaktion auf die heutigen Bundesratswahlen bezeugen, dass etwas aus dem Ruder läuft. Nämlich die Kommunikation und die Besinnung auf die eigenen Werte einer Volkspartei.

Die medialen Rampensauen versperren seit Jahren den Blick auf das breite Spektrum der Parteiarbeit der SVP, auf hochaktuelle Themen, die Bevölkerung bewegen und in der Partei eigentlich auch behandelt würden. Die vielen gemässigten Vertreter in der Partei geraten zu Statisten, haben entweder bereits zur BDP gewechselt oder haben sich von einer Bundesratskandidatur ausgenommen.

Retrospektiv gesehen hatte die Partei vier Jahre Zeit, sich der selbstverschuldeten Misere zu stellen und sich professionell in Stellung zu bringen. An Geld, Beraterstimmen und Medienkontakten hätte es sicherlich nicht gemangelt.

Und nun folgt die unsägliche Anreihung an Fauxpas. Die Nominierung von Bundesratskandidaten gerät zum Spiessrutenlauf. Absagen, Zusagen, Leichen im Keller, weinerliche Pressekonferenzen, Ersatzkandidaten mit Vorbehalten, Tohuwabohus und Alleingänge der Parteispitze, welche sogar Fraktionsmitglieder danach sprachlos liessen. Zielloses Taktieren während der Bundesratswahl, und als ob es nicht genug wäre, noch eine unnütze und stillose Attacke auf die Nominierung des Bundespräsidenten.

Die Quittung dafür sind die vergangenen Ständerats- und . Die Wahlerfolge der SVP der vergangenen Jahre und die Wähleranteile sind unbestritten. Sie gründen auf  berechtigten Ängsten, Sorgen und Themen, die die Schweizer Bevölkerung ernsthaft beschäftigen. Sie wollen zwar Vertreter im Parlament, die diese umsetzen, aber bitte in ordentlicher Schweizer Manier. Mit Anstand, Respekt und Kollegialität. Der Begriff Konkordanz ist überstrapaziert. Aber Anstand, Respekt und Kollegialität sind Begriffe, für die Herr und Frau Schweizer einstehen. Für und gegen die SVP.

In der Privatwirtschaft müssen bei Misswirtschaft Köpfe rollen. In der SVP gilt offenbar eine jahrelange Gnadenfrist oder die autoritäre Führung führt zu einer kulturellen Genickstarre. Aber jetzt ist es an der Zeit, dass anstelle einer angedrohten, diktierten Oppositionsrolle die Jungen, die Gemässigten, die erfahrenen und die Familienväter das Ruder der Partei übernehmen. Sie können der SVP ein neues, zeitgemässes, reales Gesicht geben und das schmuddelige, patriarchische Image von Wenigen bis zur nächsten Bundesratswahl korrigieren.

PS: Die alten bürgerlichen schwimmen bei genauer Betrachtung thematisch aber nicht weniger und haben es verpasst, sich im Vergleich zur erfrischend neuen GLP ein klares politisches Profil zu geben. “Alle gegen die SVP” ist keine thematische Positionierung, aber derzeit ein Statement zur echten Konkordanz, die Arithmetik kurzzeitig vernachlässigt und Konkordanz über Anstand, Respekt und Kollegialität definiert.

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*Ralph Hutter ist Autor und Herausgeber des Blogs pixelfreund.ch. Er schreibt über Web 2.0 Trends, Netzkultur, Digitalfotografie und neue Medien. Er ist Referent an Fachhochschulen, fährt leidenschaftlich gerne Vespa und alte italienische Motorräder. Über schreibt der interkantonale Geist nur anlässlich von Bundesratswahlen und wenn es ihm „den Deckel lupft“.

Ein Blogpost von arlesheimreloaded – Mäuse schultern Elefanten

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