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Bewahrt die Gesellschaft vor dem Staat!

Es ist ein schmales Büchlein von nur gerade 170 broschierten Seiten, aber ein politisches Vermächtnis der Extraklasse – absolut lesenswert: Franz Muheims letztes Buch “Die Schweiz im 21. Jahrhundert” – meine Neujahrslektüre. In einfacher und klarer Sprache spürt der ehemalige...

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Petition gegen Heliskiing

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 08-02-2012

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Der Druck zur Abschaffung des Heliskiings wächst: Innert lediglich drei Monaten konnten der VCS Verkehrs-Club der und Mountain Wilderness 12’000 Unterschriften sammeln. Pro Natura und der WWF haben sich nun der angeschlossen. Die will den Schutz der Wildtiere vor lebensbedrohlichen Störungen und die Ruhe der entlegenen Berggebiete wiederherstellen.

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Lebensmittelkontrolle in die privaten Küchen!

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 19-12-2011

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Es ist ein Fakt – und zwar ein teurer: Durch unsachgemässe Aufbewahrung von Lebensmitteln in Privathaushalten entstehen in Millionenhöhe. Die alte Banane und das nicht mehr ganz so frische Ei führen zu Magenverstimmungen, Durchfall bis hin zu schweren Lebensmittelvergiftungen. Die einzelne Person ist gar nicht in der , selber zu erkennen, wann es zu [...]

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Raumplanung Schweiz – Kosten der Zersiedelung

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 16-12-2011

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Jede Sekunde wird in der ein Quadratmeter überbaut. Dies entspricht einem Fussballfeld alle zwei Stunden. Zersiedelung führt so zu hohen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen . Dies ist nicht nur die Folge des Bevölkerungswachstums, sondern auch eines veränderten Lebensstils mit mehr Wohnraum und Mobilität. Bisher waren und Kantone selbst für ihre Raumplanung zuständig. Nun soll mit dem Raumkonzept erstmals kantons- und regionsübergreifend gehandelt werden. Dieser Text stellt deshalb die Kosten der Zersiedelung vor und gibt einen Überblick über mögliche Massnahmen.

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Die Reichsten nehmen sich immer mehr

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 16-12-2011

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Die Reichsten nehmen sich immer mehr

gebloggt von
David Roth

am 02. Dezember 2011 in

Während landauf, landab nach
der Steuersenkungsparty der Sparpaketekater Einzug hält, bereichern
sich die Reichsten fröhlich weiter. Im letzten Jahr wuchs das Vermögen
der 300 Reichsten um 11 Milliarden Franken. Dies zeigt eine schreiende
Ungerechtigkeit. Während diese Leute in Saus und Braus , soll kein
mehr für , Soziales und Forschung bezahlt werden können.

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Masse und Social Media

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 16-12-2011

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Elias Canetti: Masse und MachtDer Erfolg von Social Media hängt unter anderem damit zusammen, dass sie der anonymen Masse im ein Gesicht verliehen haben. Indem die Nutzer von Social Media selber publizieren, zeigen sie Profil. Nicht von ungefähr spricht der Soziologe und Medientheoretiker Manuel Castells mit Blick auf das Web 2.0 von der sogenannten Massenselbstkommunikation. Der Ausdruck ist gewollt mehrdeutig: Das Internet ist ein Medium für die Massenkommunikation und gleichzeitig ein Medium für die Selbstkommunikation. Über Motive, über Freuden und Leiden der Selbstdarstellung im Internet ist seit dem Aufkommen von Social Media viel geschrieben worden. Doch was passiert eigentlich, wenn sich die Nutzer mit Social Media zu einer Masse vernetzen und als Masse in Bewegung geraten? Diese Frage hat mich dazu bewogen, das «Masse und Macht» des Literatur-Nobelpreisträgers Elias Canetti zu lesen und nach Antworten zu suchen. Hier ein erstes Résumé.

Canetti unterscheidet in seinem Buch «Masse und Macht» fünft Arten von Massen, die nach meinem Dafürhalten in Social Media durchaus ihre Entsprechung finden.

Die Hetzmasse

«Die Hetzmasse», schrieb Canetti in seinem 1960 erschienenen Werk, «bildet sich im Hinblick auf ein rasch erreichbares Ziel. Es ist ihr bekannt und genau bezeichnet, es ist auch nah.» Der Einzelne beteiligt sich an der Hetzmasse, weil es für ihn ein gefahrloses Unterfangen ist. Denn die Überlegenheit der Hetzmasse ist enorm. Und das Schicksal des Opfers einer Hetzmasse ist bestimmt: «Es ist […] für seinen Untergang freigegeben worden.» Der Untergang besteht entweder im Verstoss aus der Gemeinschaft oder im «Zusammen-Töten». Letzteres schildert Canetti am Beispiel der öffentlichen Steinigung, Verbrennung, Kreuzigung und Enthauptung. Mit Blick auf seine Zeit erklärt er: «Auch heute nimmt jeder an öffentlichen Hinrichtungen teil, durch die

Hetzmassen finden wir auch auf Social Media. Wenn ein Konzern oder eine öffentliche Person bei den Nutzern in Ungnaden fällt, dann steinigen sie das Opfer auf der Pinnwand von Facebook oder fackeln es auf Twitter in 140 Zeichen ab. Die Wahrheit stirbt zuerst. Sie interessiert in diesem Moment niemanden. Ein sachlicher und konstruktiver Dialog ist nicht länger möglich. «Der abgeschnittene Kopf», so Canetti, «ist eine Drohung.» Die Hetzmasse auf Social Media kreuzigt alle, die sich ihr in den Weg stellen. Inzwischen haben wir für dieses Phänomen auch schon ein neues Wort gefunden, nämlich «Shitstorm».

Die Fluchtmasse

Die Fluchtmasse entspringt einer öffentlichen Drohung gegenüber einer bestimmten Gruppe. «Man flieht zusammen», so Canetti, «weil es sich so besser flieht.» Die drohende Gefahr, meint man, ist dann besser verteilt. In der Flucht kommen sich die Einzelnen näher, sie gleichen sich an. Die Fluchtmasse zeichnet sich nach Canetti durch ein Hochgefühl einer «gemeinsamen Bewegung» aus. Diese Bewegung löst sich auf, sobald das Ziel, Sicherheit, erreicht ist. Der Literatur-Nobelpreisträger illustriert das Phänomen der Massenflucht am Beispiel der Grand Armée Napoleons bei ihrem Rückzug aus oder beim Einmarsch der Deutschen in Paris während des Zweiten Weltkriegs.

Drohungen und Massenflucht haben im 21. Jahrhundert neue Formen angenommen. Zwar gibt es immer noch Massen, die aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen an einen sicheren Ort fliehen. Doch beobachten wir immer mehr «bedrohte» Gruppen, die an Ort und Stelle bleiben und gleichzeitig ins Internet fliehen. Der arabische Frühling und die globale Occupy-Bewegung sind nur zwei prominente Beispiele dafür. Das Internet und allen voran Social Media werden so zu einem Fluchtpunkt, zu einer alternativen Öffentlichkeit, zu einem (vermeintlich?) sicheren Ort.

Die Verbotsmasse

Die Verbotsmasse bildet sich nach Canetti, wenn «viele zusammen nicht mehr tun wollen, was sie bis dahin als einzelne getan haben». Dazu legen sie sich als Masse ein Verbot auf. Die an einem Strike teilnehmenden Arbeiter bilden nach Canetti eine typische Verbotsmasse. Sie definiert sich darüber, was sie in diesem Moment eben nicht mehr tut. Mit diesem Zeichen setzt sich die Verbotsmasse – aus ihrer – für mehr Gerechtigkeit ein.

Im Internet könnte man als Verbotsmasse all die bezeichnen, die sich über das hinwegsetzen. Ob Musik, Filme oder Bücher: Es wird alles kopiert und heruntergeladen, was digital verfügbar ist. Auf Social Media werden Inhalte aus dem Internet frei verwendet, geteilt und weitergegeben. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass sich bereits strafbar macht, wer eine Comicfigur als Profilbild verwendet. Die Verbotsmasse hat bereits ihre eigene Kultur, nämlich die Gratiskultur.

Die Umkehrmasse

«Revolutionen», so Canetti, «sind die eigentlichen Zeiten der Umkehrung.» Die Umkehrung setzt hierarchische Strukturen voraus. In ihnen hinterlässt jeder Befehl von oben einen Stachel bei den Untergebenen. «Menschen, denen viel befohlen wird und die von solchen Stacheln ganz erfüllt sind», erklärt Canetti, «verspüren einen starken Drang, sich ihrer zu entledigen.» Wenn sich viele solcher Menschen mit den gleichen Absichten zusammentun, dann kommt es zu einer revolutionären Umkehrmasse. Die Hetzmasse ist eng verwandt mit der Umkehrmasse. Während Erstere jedoch ein kurzfristiges, konkretes Ziel verfolgt, zeichnet sich Letztere durch einen längerfristigen Prozess aus, der die ganze Gesellschaft erfassen und umkrempeln kann.

Social Media sind das Medium für Umkehrmassen. Mit ihnen werden langsam das Fundament der hierarchischen Strukturen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft untergraben. Schauen wir zu, was der deutsche Psychologe und Unternehmensberater Peter Kruse dazu sagt:

www.youtube.com/watch?v=KtU9-tU0z0M

Die Umkehrmasse ist nicht einfach dingfest zu machen. Sie umfasst alle Nutzer von Social Media, die sich unabhängig hierarchischer Strukturen beruflich und privat vernetzen und austauschen.

Die Festmasse

Die Festmasse beschreibt Canetti wie folgt: «Nichts und niemand droht, nichts treibt in die Flucht, Leben und Genuss während des Festes sind gesichert. Viele Verbote und Trennungen sind aufgehoben, ganz ungewohnte Annäherungen werden erlaubt und begünstigt […] Es gibt kein Ziel, das für alle dasselbe ist und das alle zusammen zu erlagen hätten. Das Fest ist das Ziel …» Man könnte meinen, Mark Zuckerberg habe Canetti gelesen, bevor er Facebook erfunden hat.

Weiterführend

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Eulen-Award in Solothurn übergeben

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 10-12-2011

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Die Spitex gewinnt den Eulen-Award 2009. Der Innovationspreis geht an Ursula Steiner. Zum zweiten Mal hat die Stiftung plus am vergangenen Donnerstag in Solothurn Projekte ausgezeichnet, welche die Lebensqualität für ältere Menschen verbessern. Insgesamt wurden 15000 Franken Preisgelder vergeben.
Der Jury-Präsident Van der Linde, ehemaliger Präventivmediziner des Kantons St. Gallen, betonte den Aspekt der [...]

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Leben in der S5-Stadt

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 06-12-2011

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Das Kommunalentwicklungsprojekt Stand der Dinge – in der S5-Stadt widmet sich dem Lebensraum im Einzugsbereich der S5-Schnellbahnlinie von Zürich-Stadelhofen nach Pfäffikon SZ (www.s5-stadt.ch). Rund 300′000 Einwohnerinnen und Einwohner wohnen in diesem .
In 13 aufeinander abgestimmten wissenschaftlichen Projekten wird der gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Wandel in diesem Raum untersucht. Beteiligt sind nebst der ETH [...]

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Ein enttäuschender Abstimmungssonntag für die PdA

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 24-11-2011

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Bestürzt und mit grosser nimmt die der der Schweiz (PdA) die Annahme der rassistischen und fremdenfeindlichen «Anti--Initiative» der SVP zur Kenntnis. Enttäuscht ist die PdA ausserdem über die Ablehnung der Initiative gegen Kriegsmaterialexporte. Die ruft den Bundesrat auf, dem beachtlichen Anteil der Ja-Stimmen in der künftigen Regelung der Waffenexporte Rechnung zu tragen.

Bestürzt und mit grosser Sorge nimmt die Partei der Arbeit der Schweiz (PdA) die Annahme der rassistischen und fremdenfeindlichen «Anti-Minarett-Initiative» der SVP zur Kenntnis. Das Abstimmungsresultat ist ein herber Rückschlag für alle Menschen in der Schweiz, die ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Religionen anstreben und sich dafür einsetzen. Dieser Sieg der nationalistischen Kräfte beweist leider erneut, dass die von der SVP geführten Hasskampagnen gegen Ausländerinnen und Ausländer bei einem grossen Teil der Bevölkerung auf fruchtbaren Boden fallen. Diese bedenkliche Entwicklung dauert nun seit Jahren an. Die PdA ruft alle auf, sich gemeinsam für eine offene und tolerante Schweiz einzusetzen und kompromisslos jede Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen.

Enttäuscht ist die PdA über die Ablehnung der Initiative gegen Kriegsmaterialexporte. Es wurde leider eine ausgezeichnete Möglichkeit verpasst, ein klares Signal des Friedens in die zu senden. Stattdessen werden Waffen weiter weltweit morden und für das Elend Tausender unschuldiger Menschen mitverantwortlich sein. Dies im Namen des Profits der Waffenhersteller und ihrer Aktionäre. Diese perverse kapitalistische Logik bekämpft die PdA seit ihrer Gründung. Sie ruft den Bundesrat auf, dem beachtlichen Anteil der Ja-Stimmen in der künftigen Regelung der Waffenexporte Rechnung zu tragen.

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Nacktscanner: vermeintlicher Sicherheitsgewinn – massiver Eingriff in die Privatsphäre

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 15-11-2011

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Der vereitelte Flugzeuganschlag von Detroit scheint den Nacktscannern in den Flughäfen zum Durchbruch zu verhelfen. Weltweit wird deren heftig diskutiert, die Niederlande haben am Dienstag bereits die Einführung von Body-Scannern innert der nächsten drei Wochen beschlossen.1 Die Piratenpartei lehnt den Einsatz von Nacktscannern entschieden ab, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Der Anteil der vorsätzlich verursachten Flugzeugunglücke beträgt gerade einmal rund drei Prozent.2 Der mit Abstand grösste Teil aller Flugzeugunglücke ist auf menschliches oder technisches Versagen zurückzuführen. Das Potenzial zur Verbesserung der Flugsicherheit durch Terrorismusbekämpfung ist also vergleichsweise sehr klein. Die Gefahr, von einem Blitz getötet zu werden, ist 20 Mal grösser als die Gefahr, einem Flugzeugattentat zum Opfer zu fallen.3
  • Die Nacktscanner sind alles andere als ein Allheilmittel. Sie verbessern die nur minimal. Viele potenziell gefährliche Substanzen kann auch ein Nacktscanner nicht erkennen. Somit täuscht er vor.4
  • Gerade der aktuelle Anschlagversuch hat gezeigt, dass menschliche Entscheidungen die Schwachstelle jedes Sicherheitskonzeptes sind. Es ist eine zu glauben, dass man die Sicherheit an die Technik delegieren kann. Statt in Technik ist in die Ausbildung der Menschen zu investieren.
  • but least: Die Nacktscanner sind ein Eingriff in die Privatsphäre der Passagiere – selbst wenn nur eine schematische Silhouette auf dem Monitor erscheint. So bringt er zum Beispiel Intimschmuck oder einen künstlichen Darmausgang zum Vorschein.5

Die Piratenpartei wehrt sich auch gegen das Sammeln und Speichern von Passagierdaten. Diese machen die Fluggäste nicht nur nackt, sondern gläsern. Die sogenannten PNR-Daten6 werden gezielt mit dem Zweck eingeführt, ein Verhaltensprofil jedes Passagiers erstellen, ihn also durchschauen zu können.

Die Piratenpartei möchte der Hysterie, die seit den Anschlägen am 11. 2001 um sich gegriffen hat, entgegentreten. Wir stellen mit Sorge fest, dass freiheitliche Stück für Stück beschnitten werden. Für den im Vergleich zu potenziellen Sicherheitsverbesserungen in anderen Gefahrenquellen sehr bescheidenen Sicherheitsgewinn bei der Terrorismusbekämpfung lohnt es sich unserer Ansicht nach nicht, das in unserer Verfassung verbriefte Recht auf Privatsphäre7 einzuschränken. Wir wollen nicht in einem , der seine Bürger auf Schritt und Tritt überwacht und generalverdächtigt.

  1. 1. Tagesanzeiger.ch: Niederlande führen Körperscanner ein
  2. 2. Flugzeugunglücksstatistiken
  3. 3. Ryan Sager: The Availability of Terror
  4. 4. Heise.de: Meinungsumschwung bei Nacktscannern
  5. 5. Zeit.de: Wir sind doch längst nackt
  6. 6. Wikipedia: Passenger Name Record
  7. 7. Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft: Art. 13 Schutz der Privatsphäre
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Piratenpartei ist enttäuscht über Ja zu GAMMA

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 13-11-2011

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Die Piratenpartei nimmt das klare Ja (72.6 Prozent) der Stadtzürcher Bevölkerung zur polizeilichen GAMMA-Datenbank mit grosser Enttäuschung zur Kenntnis. Mit diesem Ergebnis zeigt die Bevölkerung, dass sie genug hat von Ausschreitungen bei Fussballspielen. Jedoch ist die neue ein untaugliches Instrument um dagegen vorzugehen.

Seit 2007 existiert mit HOOGAN bereits eine nationale Datenbank für verurteilte Hooligans. Diese ist zwar ebenfalls umstritten, enthält im Gegensatz zu GAMMA jedoch nur die Daten wirklicher Krawallmacher.

Mit GAMMA kommt nun eine vorauseilende, «präventive» Fichierung unbescholtener Fans. Betroffen werden auch Menschen sein, die Sportklubs friedlich unterstützen und damit den Sport am Leben erhalten. Die Piratenpartei hält dies für einen schweren Eingriff in die Bürgerrechte, der weder zweckmässig noch angemessen ist. Eine Fichierung aufgrund von Vermutungen und Verdächtigungen widerspricht den Grundsätzen der Unschuldsvermutung, einem zentralen Element jedes Rechtsstaates.

In Übereinstimmung mit dem Komitee «Zuschauerfichen-NEIN» fordert die Piratenpartei eine genaue Evaluation der Wirksamkeit der GAMMA-Datenbank. Im Falle eines negativen Resultats erwartet auch die Piratenpartei deren Schliessung bis 2010. Die damit einhergehende komplette Löschung der Daten wird erwartet. sind gebeten sich bei zuschauerfichen-nein.ch zu melden, wenn sie über eine Aufnahme in GAMMA Datenbank informiert werden. Dort werden besonders stossende Fälle mit Einverständnis der Betroffenen gesammelt. Das Komitee möchte diese Daten bei einer allfälligen über eine Weiterführung von GAMMA anonymisiert verwenden. Wir werden das Resultat als Ansporn nehmen, die Bevölkerung vermehrt für die negativen der Einschränkung von Bürgerrechten zu sensibilisieren.

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